Am gestrigen Sonntag hat uns Petrus wieder einmal mit traumhaftem Sommerwetter beglueckt: Blauer Himmel und Sonnenschein, abgesehen von ein paar kleinen Wolken, die sich aber nur ganz selten vor denselben geschoben haben. Deshalb gings gestern zuerst nach Mangawhai, das ca 150 noerdlich von Auckland liegt und gleichzeitig auch der bisher noerdlichste Punkt unserer Ausfluege war.
Und wieder einmal gabs hier einen tollen Strand zu sehen. Dass dieser fuer neuseelaendische Verhaeltnisse relativ voll war (nein, wir mussten noch keine Liege mit Handtuch reservieren) konnte die Stimmung auch in keinster Weise trueben. Das Besondere an diesem Strand war eine Art Sandzunge, die weit ins Meer hineinragte und bei Ebbe vollstaendig begehbar ist. An dessen Ende posiert ein ziemlich monstroeser Stein-Klotz, der zusammen mit der restlichen Szenerie ein geniales Panorama ergibt. Der Weg dorthin ist allerdings ziemlich trekkingsmaessig, da dieser Sandweg auf fast seiner gesamten Laenge von kleineren und groesseren Gefelsbrocken dekoriert wird. Genial fuer ein paar Fotos =)
In der Mittagssonne gabs dann erst mal "Spaetstueck", weil war ja nicht mehr ganz so frueh. Und der obligatorische Abkuehlspaziergang durch das kristallklare Pazifikwasser ist auch immer wieder ein Gedicht :)
Wir hatten hier bereits bei der Ankunft neben einem Campervan geparkt, hinter dem einer von zwei jungen Maennern gerade dabei war, ein chinesisches Takeawaz-Gericht auf dem CCampingkocher in der Pfanne zu brutzeln. Die beiden waren natuerlich Deutsche =) Beide gerade feritg studiert, einer Maschinenbau, der andere Krankenhausmanagement (wusste gar nicht, dass es sowas gibt!?!), wollten sie einfach mal schauen, wo es sie in Neuseeland so hinziehen wird. Eventuell 6 Monate, 10, vielleicht aber auch ein ganzes Jahr. Nach einem netten Plaeuschchen haben wir uns dann doch entschlossen, Goat Island eines zweiten Besuches zu beehren, weil die beiden Jungs so davon geschwaermt hatten. Sarah und ich sind ja vor einigen Wochen schon mal dort gewesen, fanden es ganz nett, aber nicht ueberragend. Dieses mal war es allerdings noch hell, der nachmittaegliche Himmel hat ein weiteres mal das Beste gegeben, um eine perfekte Foto-Sonne scheinen zu lassen. Hat sich also definitiv gelohnt.
Zum Abschluss des Tages haben wir Jasmin dann noch einmal unseren bisherigen favorite-Regional Park Tawharanui gezeigt. Eigentlich haetten wir hier gerne den Sonnenuntergang gesehen, leider hat sie sich aber spaeter hinter einem gruenen Huegel auf der "falschen" Seite verabschiedet :) Trotzdem konnten wir jetzt nochmal unser neues Weitwinkel auf die Probe stellen, und wir waren schon wieder begeistert!
eine kleine Ergaenzung von Sarah:
Ich wollte an dieser Stelle auch mal betonen, dass natuerlich nie nur unsere Reiseziele an sich absolut begeistern, sondern auch die nette Gesellschaft. es ist zwar nett auch immer wieder nette Plaeuschchen mit anderen Touris unterwegs zu halten, aber unsere Roadtrips waeren fuer mich nur halb so schoen, wenn ich mit Joern und Jasmin nicht so erheiternde und unkomplizierte Reisepartner haette, die sich ueber Schokokekse freuen, wie ueber nen Lotto-Gewinn, die das Radio (meistens haben wir keinen Empfang) prima durch eigene Gespraeche (auch ohne Pfeifen :) ) ersetzen und die auch nach Fisch stinkende Flip-Flops ertragen - ich hab wirklich Glueck mit so einer netten und lustgen Reisegruppe unterwegs zu sein :) dazu noch 26 Grad, Sonne, weisse sandstarende, klares Wasser, wilde Tiere und Laugenbrezeln - was will man bitte mehr?!
weiße sandsträne und laugenbrezel:-) lustige kombi... ist ungefähr so wie glühwein und eiscreme..hihih
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