Hier noch ein paar Nachträge über USA – bevor die Erinnerungen verblassen…
Nach der Bekanntschaft mit den squirrel-artigen Hörnchen, war unser nächstes Ziel wieder ein Strand. Pfeiffer Beach liegt ziemlich direkt am Highway 1 ist jedoch nur durch eine urig-steile Bergabfahrt über eine nicht richtig geteerte Straße zu erreichen. Ehrlich, wenn wir da kein Navi gehabt hätten, auf diese Straße wäre ich nicht einmal abgebogen. Als wir dann eine Schranke am Parkplatz gesehen haben und ein Preisschild, das uns drei Dollar für’s Parken abverlangt hat, wussten wir, dass wir richtig sind… trotzdem kann man über Pfeiffer Beach sagen, dass er irgendwie Geheimtipp-Charakter hat. Und er ist richtig schön! Durch Gesteinsblöcke an der Küste schießt das Wasser durch kleine Höhlen und die Wellen sind gigantisch. Durch die Felsen und die Rundung ist der Strand wie eine kleine Bucht und bietet sogar Schatten. Wir hatten traumhaftes Wetter und es waren vielleicht fünf andere Leute da. Perfekt also. Jörn hat den Pazifik auch mal getestet – bis zum Knie oder so :) mir haben kalte Füße gereicht. Rückblickend bereue ich heute für DAS Reiseziel schlechthin nach einer guten Stunde wieder aufgebrochen zu sein. Denn der nächste Stopp sollte am Pebble Beach sein – laut mehreren Foren DER Strand schlechthin und das obwohl man für den 17-Mile-Drive rund um den Strand 15 Dollar zahlen muss. „Da kann man einen ganzen Tag verbringen“ habe ich nicht nur einmal gehört. Für uns war die Anlage dann leider eine totale Enttäuschung. Schön angelegt reiht sich ein Luxushotel ans Nächste – mehrere Golf-Plätze, eine Reitanlage, ein Jagdgebiet, ein Sternerestaurant, alles an 17 Meilen Strecke. Aber der ach so gepriesene Pebble Beach war im Vergleich zu dem, was wir schon gesehen haben, echt unspektakulär. Nachdem wir dort dann unsere letzte Banane essen wollten und eine offensichtlich daran gewöhnte Möwe sie Jörn aus der Hand geklaut hat, war zumindest für ihn der Spaß sowieso vorbei :) wir haben auf dem 17 mile drive vielleicht 17 Minuten verbracht… na gut oder so lang man eben fährt. Dafür haben wir ein paar Dörfchen weiter Burger bei Wendy’s gekauft (die haben da sogar Folienkartoffeln für 99 Cent, die waren sogar sehr lecker) und haben Burger-Party am Strand gemacht :) der Marina State Beach war dann auch wieder sehr schön. Und Folienkartoffel hab ich auch noch nie am Strand gegessen ;) Endstation an diesem Tag war San Francisco – der letzte Stopp in USA… da sind wir auf der Fahrt schon etwas wehmütig geworden…
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