Zuerst ging es in ziemlich beeindruckender Geschwindigket im Fahrstuhl auf die Besucherebene, das Besondere: Der Boden im Fahrstuhl ist teilweise verglast, wir konnten also gut beobachten, wie schnell der Boden unter unseren Fuessen kleiner wurde. Nach vielleicht 1 Minute Fahrt hatten wir dann das Besuche in 186 m Hoehe erreicht, und es war ein absolut beeindruckender Anblick. Das Geniale hier oben ist, dass die riesigen Panoramafenster nicht senkrecht, sondern schraeg nach oben, also gekippt eingebaut sind. Dadurch muss man sich zum Herunterschauen nicht die Nase plattdruecken, sondern kann im Prinzip senkrecht nach unten schauen. Genial! Und natuerlich hat man einen absolut irren Blick ueber den gesamten Central Business District, den Hafen, die Harbour Bridge und Rangitoto kann man von hier aus natuerlich auch sehen. Auch eine geile Idee ist es, hier oben einige Segment des Fussbodens durch (genauso massive) Glasscheiben zu ersetzen. Man steht also direkt ueber dem Abgrund und kann das Treiben auf den busy roads in alle Ruhe aus einer anderen Perspektive beobachten. Wem das nicht reicht, der kann sich dann auch fuer einen Skywalk anmelden, ist im Prinzip dasselbe, nur draussen =) Da wird man dann angeleint und laeuft auf einem Steg von aussen um den Turm. Oder man wird per Skyjump auf dem direktesten Wege wieder nach unten befoerdert, aehnlich wie beim Bungeespringen, nur nicht im vollstaendig freien Fall, wer’s mag…
Dann gings mit dem Fahrstuhl eine Etage hoeher ins Orbit, wir hatten allerdings keine Ahnung, dass das so eine edle Trueffelschmiede ist! Nachdem uns der Pinguin dann nach einmaligem Umsetzten (Sarah hatte ja einen B-Day-Table reserviert) richtig platziert hatte und wir schon mit Geburtstagsgruss (in Kartenform und persoenlich) empfangen wurden, fiel uns die Wahl des Essens alles andere als einfach! Die Karte war zwar relativ ueberschaubar, aber das Essen war qualitativ ein absoluter Oberhammer. Als Starter gab es „big lipped green mussels“ und „Tuna with lemon grass“. Absolut genialer Geschmack, weil erstens diese Muscheln (hab noch nie so grosse Muscheln gesehen) nur hier in NS gedeihen und ich Thunfisch bisher nur als Pueree aus der Dose kannte. Dieser war mysterioes filletiert und geduenstet oder gerauchert, ein grandioses Geschmackserlebnis!
Weiter ging es mit Snapper und Kartoffel- und Gemuesebeilage bzw neuseelaendischem Lamb-Filet mit Aspargus (Spargel) und auch besonders angemachten Kartoffeln. Das war wirklich 100% Neuseeland auf allerhoechstem Geschmacksniveau. Keine Ahnung, ob die die Viecher erst schlachten, wenn man das Gericht bestellt hat!?! Normalerweise bin ich ja kein bekennender Essens-Nazi, aber was die da kredenzt haben, war schon pornoes. Als Betthupferl haben wir Chocolate parfait bestellt, dazu zwei unterschiedliche Fruchtmousse, karammelisierte Haselnuesse und so eine Fruchtstange auf Schokokeks. Unsere Geschmacksnerven haben nun eine neue Referenz! Aber dafure gibt’s am Wochenende wieder Kaesebrot ausm Kofferraum =)
Und das digitale Kaminfeuer und Aquarium auf DVD fuer den heimischen Fernseher wird demnaechst ersetzt durch „360 Grad Auckland“, denn das ganze Restaurant dreht sich, damit beim Futtern auch die optischen Sensoren angeregt werden. Wir haben natuerlich zuerst, nachdem wir unsere Jacken abgelegt hatten, den Camcorder auf dem Tisch direkt vor den Panoramascheiben positioniert und einfach 2 Stunden laufen lassen, koennte auch ein lustiger Zeitraffer werden =) Ist natuerlich genial, weil halt jeder Tisch einen Fensterplatz hat.
Alles in allem ein absolut runder Abend, in doppelter Hinsicht! Schade, dass Sarah hier nicht mehr Geburtstag hat =)
PS: Auf einem der Fotos ist unser Apartment Building zu erkennen, ein grosser, weisser Klotz, am unteren, linken Bildrand sieht man die namensgebende St Paul's Church. Und bitte verzeiht die teilweise Unschaerfe der Bilder, ich wollte nicht noch ein Stativ neben dem Camcorder positionieren =)
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