Mittwoch, 4. November 2009

Kawau Island















Endlich, jetzt kommen die heiß erwarteten Berichte bzw. FOTOS vom Wochenende :)

Zunächst einmal, ist es glaube ich das schönste Gefühl mit dem man aufwachen kann. Vom Wecker zu Vogelzwitschern geweckt - und zu wissen, dass zwei volle Tage Freiheit warten. Zwei Tage, die man komplett dazu nutzen kann, sich von allen Sinnen ins Glück leiten zu lassen sozusagen :)
Den einzigen "Termin" den wir hatten war eine Faehre in Sandspit (warum der Ort diesen Namen trägt wird klar, wenn man auf einer einzigen Straße fährt, die über gefuehlte Kilometer Wattlandschaft führt). Die Fahrt nach Kawau Island (lies: Kah-waou) ist nicht nur ein angenehmer Cruise fuer Touris, sondern ist auch der laengste "Mail Run" der suedlichem Hemisphaere - heißt, dass dieses nette Passagierschiff auch die Post zu den Teilen der Insel bringt, die sich komplett in Privatbesitz befinden. Also das war schon irre - diese Privatstrände mit Anlegesteg, wo der Familienname dran steht.
Die Insel selbst, also der Teil, der uns zugänglich war, hat sogar mal einen geschichtlich-kulturellen Höhepunkt zu bieten: Das Mansion House - die ehemalige Residenz des ersten Gouverneurs von Neuseeland.
Besonders charakteristisch: Das Wasser ist so flach und klar, dass man den Schatten der Enten auf dem Meeresgrund sieht, wenn sie darüber schwimmen (siehe Foto).
Niedlich war, dass dort zutrauliche Pfauen wohnen... alle an Menschen offensichtlich gewöhnt. Haben sich aus der Hand füttern lassen :) auch die Wanderwege waren sehr schön, einfach, ohne Anstiege, also echt ein gemütlicher Spaziergang an einem Redwood-Tree vorbei zu einem Look-Out. Nach 2,5 Stunden auf der Insel haben wir die Faehre zurück genommen - klar, da haette es noch mehr Stranede gegeben, aber wir sind auf dem Weg schon an soooo vielen schoenen Locations vorbei gekommen, dass es da echt noch gekribbelt hat...
Die Rückfahrt mit dem Schiff war ein Traum. Ich habe mit T-Shirt open air gesessen - ein Traum!
Im Anschluss haben wir uns in Warkworth, dem einzigen Städtchen in der Nähe, ein geniales Caramel-Choclate-Crisp-Eis (es war alle Kalorien wert, oh ja) gegönnt und sind Richtung Goat Island gefahren, einem Marine Reserve. Spannender als das Marine-Leben fand ich, dass es dort mehrere Straßen und Teile des Landes gibt, die komplett in Privatbesitz und nicht zugänglich sind. Da steht dann einfach keine Durchfahrt und dann muss man quasi wenden. Aber grandios, irgendwie. Die Strände waren natuerlich wieder toll. Jörn hat sich sehr geärgert, keine Badehose dabei gehabt zu haben. Immer an der Küste lang, sind wir bestimmt zwei Stunden einfach gefahren und haben alle 15 Minuten für Fotos angehalten. Zwischen Schotterpiste, Schafweiden & co. begegnen einem nicht viele Fahrzeuge. Aber Vögel! Und die bleiben auch angstfrei auf der Straße sitzen. Besonders oft sehen wir "Pukeko" - sowas wie ein Wasserhuhn mit viel zu großen Füßen :) aber niedlich. Ein echt schöner Tag.
Ich glaube mehr als alles, was ich noch jetzt noch erzählen könnte, sagen unsere Fotos...

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